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Das Unkraut mit dem Kraut bekämpfen

Wie werde ich Löwenzahn, Giersch, Winden, Schachtelhalm und co. los. Vielen Leuten verleidet das Gärtnern, weil sie dessen kreativen Seiten kaum mehr kennen, weil sie ständig am schneiden, roden und jäten sind. Tatsächlich hat die Natur die phänomenale Eigenschaft, sich ihr Terrain immer wieder zurückzuerobern.

 

Auch die Berufsgärtner sind nur zu einem kleinen Teil kreativ und gestaltend tätig, der weitaus grössere Teil Ihrer Arbeit besteht aus Instandhaltung und Pflege: Bäume werden gestutzt oder gefällt, Hecken und Zierpflanzen geschnitten und in Form gebracht Rasen wird geschnitten und Unkraut gezupft. Ein ständiger Kampf um Erhaltung eines labilen Gleichgewichts.

 

Ein verwahrloster Garten ist Indikator dafür, dass dieses Gleichgewicht nicht mehr stimmt, dass da Menschen nicht mehr ausreichend Zeit, Kraft oder Geld haben für die nötigen Pflegemassnahmen. Was das Unkraut anbelangt, sind für einmal die Menschen in urbanen Umfeld besser dran als solche, deren Grundstück direkt an die grünen Wiesen grenzt, die ihre Pusteblumen und ähnliches mit jedem Windstoss über den Gartenzaun sendet. Aber all die ausgesäten Kräuter können im Jugendstadium leicht ausgezupft werden. Es sind vor allem die Pflanzen die sich mit unterirdischen Ablegern verbreiten, die dem Gärtner Albträume bereiten. Gräser die sich durch tiefe Wurzeln und Ablegern meist in die Wurzelballen der Pflanzen einnisten, kann man oft nur gründlich entfernen indem man auch die betroffenen Pflanzen ausgräbt und die Halme von oben nach unten herauszieht.

 

Unwort Unkraut

Die Plage mit dem Schachtelhalm wird man am ehesten los, wenn man versucht, ihn trocken zu legen. Am besten aber ist es, mit dichter Bepflanzung sein Lebensraum einzuengen. Die Grünen unter uns finden es ohnehin unmoralisch, zwischen Kraut und Unkraut zu unterscheiden und sie raufen sich die Haare beim Gedanken an Herbizide. Das ehrt sie, aber wir wollen uns das Unkraut nicht aus ideologischen Gründen unter Schutz stellen lassen. Ein Funken Wahrheit ist aber natürlich auch in dieser Argumentation: Was Kraut ist und was Unkraut, bestimmt der Mensch. Und er tut das nach seinen jeweiligen Bedürfnissen und seinem Geschmack.

 

Wie man sich das jäten erspart

Bei der Bekämpfung von Neophyten, wenn die einheimische Artenvielfalt verteidigt werden muss, ist es leider in manchen Fällen unabdinglich zu Herbiziden zu greifen. Jedoch wäre es von Vorteil einen Fachmann um Rat zu fragen.  Auch für den Kampf gegen Staudenknöterich, Drüsiges Springkraut, Riesenbärenklau, Goldruten und Ambrosie wird heute ein grosses Waffenarsenal aufgefahren, das neben Plastickplanen auch Chemie umfasst.

Und ganz sicher ist die Verwendung von Kraut gegen Unkraut eine optimale Methode. Man bepflanz den Boden so dicht, dass dem Unkraut keine Chance bleibt. Wer sein Boden bewirtschaftet dem bleibt das jäten weitgehend erspart!

 

Gerne stehen wir Ihnen für Rat und Tat zur Seite.

 

Ihr Trais Fluors Gartenbau Team

Simon Mathis